Grenzwerte einstellen

OG = feste Obergrenze

Der obere Ausschaltdruck „OG“ bildet immer die obere Grenze im Grenzwert-Betrieb. Wird sie (in der Brückenzeit oder danach) überschritten, wird nach der „Grenzzeit“ abgeschaltet.

OT = dynamische Obergrenze (optional, bei OT = 0 keine Funktion)

Die dynamische Obergrenze „OT“ beschreibt den erlaubten Druckanstieg nach Ablauf der Brückenzeit.

Beispiel: Erreichter Druck nach Brückenzeit: 6.5 bar, OT-Druck: 1.0 bar -> dynamische Obergrenze: 7.5 bar Ist der „OT“-Druck 0, hat er keine Funktion.

UG = feste Untergrenze

Der untere Ausschaltdruck „UG“ bildet nach der Brückenzeit (!) die untere Grenze im Grenzwert-Betrieb. Wird sie danach unterschritten, wird nach der „Grenzzeit“ abgeschaltet.
(Vor Ablauf der Brückenzeit wird keine untere Grenze überwacht.)

UT = dynamische Untergrenze (optional, bei UT = 0 keine Funktion)

Die dynamische Untergrenze „UT“ beschreibt den erlaubten Druckabfall nach Ablauf der Brückenzeit.

 

 

Beispiel: Erreichter Druck nach Brückenzeit: 6.5 bar, UT-Druck: 1.0 bar -> dynamische Untergrenze: 5.5 bar Ist der „UT“-Druck 0, hat er keine Funktion.
Die festen Grenzen „OG“ und „UG“ gelten immer, unabhängig von den dynamischen Grenzen „OT“ und „UT“.